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Andreas Matt, Vigilfeier zur Wiedereinweihung des Memorials in Merville,

30.6.07:

Josef Engling gibt uns Beispiel. Aus Liebe zur Gottesmutter hat er sein alltägliches Tun dem Heiland geschenkt. Er hat das Gewöhnliche des Alltags mit seiner Liebe geadelt: das Gewöhnliche außergewöhnlich gut gemacht. Werktagsheiliger – kein Sonntags-Christ.

Mit Gott gestaltet er den Alltag – und weitet sein Herz für die Gemeinschaft. Hier in Merville hat er sein Leben für Schönstatt der Gottesmutter angeboten.

Und ich? Wofür es sich zu sterben lohnt, dafür lohnt es sich auch zu leben!

Als Schüler war mir Josef Begleiter – auch er hatte so manche Schwierigkeiten zu meistern. Sein Ringen um seine Berufung und um sein Ideal waren Vorbild an vielen entscheidenden Stationen meines Lebens.

Meine Frau habe ich über Josef Engling kennen gelernt. Mit unseren vier Kindern gibt es oft Gelegenheit miteinander zu wachsen.

Unser Ältester Sohn Benedikt ist zum neunten Mal hier. Josef gibt  uns Mut. Sein Leben sagt uns: Wagt es – mit der Gottesmutter kann es gelingen. Heute.

Josef zeigt uns: immer wieder neu anfangen.Freude ausstrahlen. Gebet für alle. Jedem ein Gutes Wort. Einander aushalten. Immer zur Liebestat bereit.

Alles für die Gottesmutter und ihren lieben Sohn.

Wenn wir wie Josef Engling als Christen im ganz alltäglichen Tun erkennbar werden – dann hat die Welt etwas davon. Dann ist die Einheit der Menschen in Europa gesichert. Dann wächst Zivilisation der Liebe.

 

 

Nachrichten vom 5.2.2007:

Hallo ihr Lieben,

bei uns gibt es gute Neuigkeiten, die wir euch und Ihnen allen auch mitteilen wollen:

Seit dem 15.01. hat Ansgar wieder Arbeit. Es ging alles sehr schnell und sehr unerwartet, denn die staatlichen Stellen zum 01.02. waren/sind alle ohne uns vergeben und ob er zum Sommer eine solche Stelle bekommen würde steht in den Sternen...

Die Stelle nun kam im wahrsten Sinne des Wortes "wie die Jungfrau zum Kind"!

Es ist eine kath. Privatschule von Thuiner Franziskanerinnen, die unbedingt Ansgar haben wollten! Ins Gespräch dort kam er über die Eltern meiner Freundin, die dort wohnen. Die Schulleiterin, Sr. Barbara, hat wirklich auf ihn gewartet, weil sie jemanden suchten, der den Glauben auch selber aktiv lebt, da sie das nur so den Schülern vermitteln können. Daher kam das Interesse an Ansgar und seine Chancen! Welch ein Glück für uns!

Es ist jetzt eine 2/3-Stelle als Mutterschaftsvertretung mit sehr guter Aussicht auf eine volle Stelle ab dem neuen
Schuljahr. Er ist nun Klassenlehrer einer 8. Realschulklasse. Den Großteil seiner 20 Stunden unterricht er fachfremd, nämlich Mathematik und Biologie (er hat sonst die Fächer Religion, Deutsch und Sport), sodass er viel Zeit in die Vorbereitung stecken muss. Die Schule ist eine Haupt- und Realschule für Mädchen mit angeschlossenem Internat. Im Sommer wird sie auch für Jungen geöffnet.

Der Weg dorthin ist recht weit, ca. 50 km eine Strecke...aber das nehmen wir erst mal gerne in Kauf!

So hat also das „Bummelleben“ ein Ende. Paul Hannappel, Marienbruder und Bekannter von uns und bislang „Statthalter“ von Josef Engling in Cambrai, hatte in einem Brief geschrieben, er werde Josef Engling bitten, dem „Bummelleben“ bald ein Ende zu bereiten. Unser kleiner großer Bruder Josef scheint einen guten Draht nach oben zu haben…

Danke sagen wir allen, die diesbezüglich mit an uns gedacht haben! Und im Nachhinein betrachtet war die Arbeitslosigkeit noch ein Segen für uns, da es genau die Zeit war, wo ich wegen Fiete im Krankenhaus war... und sie endete, als ich nach dem Kaiserschnitt wieder soweit fit war.... Also können wir trotz allem sagen: Welch ein Segen und welche eine glückliche Fügung und Vorsehung!

Mit ganz lieben Grüßen

Marigrete

auch von Ansgar, Anneke, Nele, Marike, Lieske, Marle, Laurenz und Fiete

 


Ein knapper Bericht zu einer Fahrt nach Prosity auf Schönstatt.de (2004)